Solarmodellautorennen am Buuremarkt
Rennen der Gemeinden und Solarcup SSES

Das Gemeinderennen gewann Mosnang vor Lichtensteig und Ebnat - Kappel.
Der würdige Cupsieger ist Oliver Döllinger, der neben dem Cuppokal eine Solartasche im Wert von CHF 400 (gesponsert duch die Firma Bichler Elektro AG, Wattwil)
WATTWIL. Beim ersten Solarrennen der Gemeinden bei der Wattwiler Markthalle waren nur Modellautos zugelassen, die durch die Kraft der Sonne angetrieben werden. Akkumulatoren, Kondensatoren, Uhrenfedern oder andere Energiespeicher waren nicht erlaubt, Verbrennungsmotoren ebenso wenig. Dies führte zu einer Fahrzeugkonstruktion die sich auf das Wesentliche beschränkt: Drei oder vier Räder, ein Motor, ein Chassis, darauf zwei vorgeschriebene Mini-Solarpanels und die Verdrahtung. Eine Lenkung braucht es nicht, die Rennstrecke führte geradeaus. Gewichtsreduktion wo immer möglich, optimaler Grip und perfekter Geradeauslauf waren die entscheidenden Kriterien, das merkten die hobbymässigen und halbprofessionellen Bastler schnell.
14 Gemeinden in Ausscheidung
Vierzehn Gemeinden des Toggenburgs schickten ihre sonnengetriebenen Fahrzeuge ins Rennen. Nach der ersten Ausscheidungsrunde bekämpften sich noch sechs Teams in den Finalläufen.
Einer der Favoriten der Vorläufe setzte sich schliesslich durch: Mosnang gewann mit seiner verkehrten Dreiradkonstruktion «Spirit of Moslig». Der technische Betreuer, Gemeindeschreiber Max Gmür, sagt: «Das Fahrzeug fuhr nicht sauber geradeaus, ich musste nach dem dritten Lauf den Motor umlöten. Damit wurde aus dem Hinterrad- ein Vorderradantrieb!»
Herrliches Herbstwetter
Die Konstrukteurenwertung der originellsten Fahrzeuge gewann Hemberg. Die Gemeinde Lichtensteig wurde mit einem laserbearbeiteten High-Tech-Flitzer zweimal Zweiter.
Angesichts des herrlichen Herbstwetters stellte sich niemand die Frage, ob das Rennen bei Regen auch durchgeführt worden wäre.
Michael Hug
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